Essen an der Uni

Mal etwas zu unserem Lieblingsthema: Essen. Vielleicht stellt man sich kurz vor dem Studium die Frage, wie das Essen unter der Schulwoche organisiert werden soll, wie viel dazu budgetiert werden muss und so weiter. Eigentlich muss man sich dazu nicht all zu viele Sorgen machen, dennoch fasse ich kurz zusammen, wie das bei mir und meinen Kommilitonen so läuft.

Viele verschiedene Möglichkeiten

Wir gehen mal davon aus, dass es an jeder Uni oder Hochschule eine Mensa oder Kantine gibt, die verschiedene Mittagsmenüs und sonstige Snacks anbietet. In unserer Schule kostet das Fleischmenü jeweils CHF 9.00 bis CHF 11.00, das Vegi-Menü wird nach Gewicht bezahlt (CHF 2.30/100g). Ob man nun lieber in der Schulmensa isst, über Mittag ein Sandwich holen geht oder etwas von zu Hause mitbringt, muss jeder für sich selber wissen. Bei uns ist es so, dass sich die meisten am Abend etwas zubereiten, damit man das am nächsten Tag dann mitnehmen kann. Die zwei Mikrowellen im 3. Stock des Gebäudes versorgen rund 20 Studenten und Studentinnen, die ihr Essen von zu Hause aufwärmen möchten. Zugegeben die gegebene Infrastruktur ist diesbezüglich nicht optimal, zwei Mikrowellen sind doch etwas knapp.

Weil es mir zu teuer wäre, jeden Tag in der Mensa zu essen, nehme ich mir meistens Essen von zu Hause mit. Dazu koche ich mir am Vorabend einfach etwas mehr von meinem Abendessen, damit ich gleich zwei Mahlzeiten daraus machen kann. Man kann sich am Abend natürlich auch gleich zweimal Essen kochen, einmal das Abendessen, danach das Mittagessen für den nächsten Tag. Da ich aber nicht so wahnsinnig gerne koche und das Ganze natürlich auch eine Frage der Zeit ist, mache ich das nur selten. Nach dem Kochen wird das Essen in normale Tupperwares gefüllt und im Kühlschrank bereitgestellt.

Wenn mal keine Zeit zum Kochen bleibt oder die Motivation dazu gänzlich fehlt, gehe ich über Mittag kurz in einen der drei Supermärkte gleich neben der Uni und hole mir ein Brötchen und dazu Hummus.

Menüplan for the Win

Am besten, man erstellt sich bereits Anfang Woche einen Menüplan. So hat man einen Überblick darüber, was man alles Kochen will, man kauft gezielt ein (bedeutet es wird weniger Essen weggeworfen) und man kann sich im vornherein überlegen, welche Menüs sich zum mitnehmen eignen. Beispielsweise Mahlzeiten, die unter Umständen auch kalt gegessen werden können (wenn die Schlange vor der Mikrowelle mal wieder zu lang ist oder keine Zeit zum Aufwärmen bleibt) und die schnell und einfach zu kochen sind. Mit einem Menüplan hast du ausserdem deine Ausgaben vor dir und kannst easy nach deinem Budget einkaufen.

Die Thematik Essen an der Uni ist wirklich keine wilde Sache, meistens ist es sowieso so, dass man sich seinen Mitstudierenden ein wenig anpasst, wenn man zusammen isst. Wie bereits erwähnt, soll jeder für sich selber herausfinden, was ihm/ihr am besten passt.

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