Thai Curry

Nun kommen wir endlich zu einen unserer Rezepte, die wir so gerne mit euch teilen würden. Mein erster Favorit: Thai Curry. Dabei möchte ich nur sagen, dass es sich nicht um das authentische Curry aus Thailand handelt, sondern eine etwas abgeänderte/vereinfachte Version davon.

Meine Eltern fingen an das Thai Curry zu kochen, als ich in etwa 13 oder 14 Jahre alt war. Zur dieser Zeit mochte ich es nicht wirklich, da meiner Meinung nach viel zu viel Gemüse dabei war. Mittlerweile hat sich meine Meinung selbstverständlich geändert und nun koche ich das Gericht selbst nach den Tipps meiner Mutter. Für Studierende ist dieses Gericht nur zu empfehlen, da es viel Vitamine, Proteine und etwas Kohlenhydrate beinhaltet. Eigentlich genau das, was man braucht!

Und nun zum Rezept…

Zutaten (für ca. 4 Portionen)
– eine Tasse Jasminreis oder Basmatireis
– ein Block Tofu nature (oder 300g Hänchen, falls jemand die Fleischvariante bevorzugt)
– 2 Karotten
– eine Paprika
– 3-4 grosse Kartoffeln
– 500ml Kokosnussmilch
– ca. 2 EL Thai Curry Paste (gelb, rot, grün etc.)
– 1 TL Rohrzucker
– Salz, Pfeffer, Sojasauce etc.

Vorgehensweise
Gib den Reis in einen mittelgrossen Topf, füg etwa zwei Tassen Wasser hinzu, sowie etwas Salz. Koch den Reis zugedeckt auf niedriger Stufe bis er gar und fluffig ist.

Bei der Zubereitung von Tofu schaue ich immer, das so viel Flüssigkeit wie möglich rauskommt. Dafür presse ich das Tofu fest in den Händen zusammen. Sobald du das Gefühl hast, dass das Tofu einigermassen trocken zu sein scheint, schneide es in kleine Würfel.

Wasch das Gemüse, schäl was es zu schälen gibt und schneide es: Karotte längst und danach in Scheiben, Paprika und Kartoffel in Würfel.

Erhitz etwas Öl in einer grossen Pfanne (am besten eine Wok-Pfanne, falls du eine hast). Brate zuerst das Tofu bei mittlerer Stufe bis es goldbraun ist. Danach gibst du das Gemüse hinzu und bratest alles für ca. 5 Minuten auf mittlerer Stufe.

Füg die Kokosussmilch dazu, sowie die Thai Curry Paste und den Zucker. Rühr alles gut um und probier anschliessend die Sauce, um zu wissen, wie viel du noch nachwürzen solltest. Meistens füge ich etwa 1 TL Sojasauce, etwas Pfeffer und evtl. etwas Thai-Gewürzmischung hinzu.

Koch das Gericht weiter bis die Kartoffeln gar sind. Da diese Flüssigkeit aufnehmen werden, empfehle ich auch etwas Wasser hinzuzugeben, da die Sauce sonst zu dickflüssig wird.

Sobald die Kartoffeln durch sind und alles gut schmeckt: auf einem Teller anrichten oder abpacken und geniessen 🙂

Anmerkungen
– Die Zutaten für das Gericht haben mich 11.55 Fr. (ohne die Paste) gekostet. Damit kommt ihr auf 2.90 Fr. pro Portion!
– Meine Massaman Thai Curry Paste habe ich in einem asiatischem Lebensmittelladen gekauft. Solche Pasten findet ihr auch im Coop oder Migros für ca. 4.50 Fr. Denen, die sich vegetarisch/vegan ernähren, empfehle ich auf die Zutaten der Pasten zu achten. Einige können bspw. Sardellenextrakt beinhalten. Es gibt jedoch auch vegane Pasten von z.B. Alnatura für 3.50 Fr.

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