Second Hand

Nicht erst seit kurzem ist Second Hand der Trend der Mode-Welt. Doch seit Nachhaltigkeit eine immer grössere Rolle in unser aller Leben spielt, wird der Stellenwert von Second Hand Mode, Möbeln und Geräten immer höher. Aber die unangefochtenen WeltmeisterInnen des Wiederverwendens sind wir Studierende.

Wir in der WG haben einige Möbel von unseren ehmaligen Mitbewohnern übernommen. Teilweise für lau oder zu einem moderaten Preis abgekauft. Das Sofa zum Beispiel steht bereits seit sechs Jahren in dieser WG und ist somit fester Bestandteil des Mobiliars. Unseren riesen Esstisch haben wir auf Tutti.ch gekauft, abgeholt und Zuhause wieder aufgebaut. Derzeit sind wir auf der Suche nach einem gebrauchten Beamer (falls jemand einen weggeben möchte, bitte melden!).

Ob in der Brocki sich durch die Massen an Klamotten durchwühlen, den neusten Vintage-Store unsicher machen oder die alten Kleider der (Gross-)Eltern auftragen – nichts ist besser. Ich persönlich schaue regelmässig in den lokalen Second-Hand Shops vorbei und bin während City Trips ständig auf der Suche nach Vintage-Stores (all time favourite: SOMETIMES COLOURED in Berlin).
Schon öfters haben zwei Studierendenvereinigungen unserer Fachhochschule einen Kleidertausch, den Kleider-Swap, organisiert. Für jedes mitgebrachte Kleidungsstück (max. sieben) bekommt man Bons in den Farben grün (günstig), gelb (mittel) und rot (hochwertig) die man gegen andere Kleider eintauschen kann. Die ungetauschten Kleider werden am Ende gespendet. Ganz nach dem Motto „One man’s trash, that’s another man’s come up“ von Macklemore geht man am Abend mit neuen Kleidern und einem Lächeln auf den Lippen nach Hause.

Kleider Swap im Cuadro 22

Doch nicht nur Kleider werden bei uns im grossen Stil getauscht: Zusammenfassungen, alte Prüfungen, Semesterarbeiten und Bücher. Am Beginn jedes Semesters kommt der Bücherkauf, der auch schnell mal in den dreistelligen Bereich gehen. Doch die meisten Bücher werden eh nur ein Semester lang benutzt und können so auch an die unteren Semester abgegeben werden. Einige Hochschulen haben auch eigene Tauschbörsen oder abzugebende Bücher werden am Schwarzen Brett angeboten. Oft gibt es auch Mentoring-Programme, die bestens geeignet sind um mit höheren Semestern in Kontakt zu treten und alte Zusammenfassungen, Prüfungen und Arbeiten auszutauschen.

Wie Ihr seht sind wir wirklich wahre MeisterInnen der Wiederverwendung! Es spart Geld, dient der guten Sache und macht einen riesigen Spass. Wie sieht es bei euch aus mit Second-Hand? Welche Veranstaltungen haben Eure Hochschulen? Und in welchen Shops (virtuell und real) treibt ihr Euch so rum? Schreibt es in die Kommentare.

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